Ärzte Zeitung, 15.02.2016
 

Adipositas

Neues Programm in Dresden

DRESDEN. Am Städtischen Klinikum Dresden-Neustadt wird seit Kurzem eine neue Behandlung für stark adipöse Patienten angeboten.

Das ambulante Programm ist auf mehrere Jahre angelegt und findet im zertifizierten Adipositas-Zentrum des Krankenhauses statt, wie die mit der Klinik kooperierende AOK Plus mitteilte. Außerdem seien weitere Partner in Wohnortnähe eingebunden, hieß es.

Kernstück des Projekts ist der Einsatz eines Fallmanagers in der Klinik, der die Patienten während der gesamten Therapiezeit begleitet, als erster Ansprechpartner fungiert und die einzelnen Programmabläufe koordiniert.

Dazu gehören eine fachärztliche Betreuung, Ernährung- und Bewegungstherapien und auch eine Nachsorge zur Sicherung des Behandlungserfolges.

Ab April können zudem auch fettleibige Kinder und Jugendliche an dem interdisziplinär ausgerichteten Programm teilnehmen, was den Angaben zufolge in der Region Dresden einmalig ist. Für junge Patienten wurde ein eigenes Therapie-Konzept entwickelt.

Eingebunden werden dabei auch die Eltern, die in Kursen lernen sollen, wie sie ihre Kinder beim Abnehmen unterstützen können. An der Teilnahme Interessierte können sich am Adipositas-Zentrum informieren.

Bei Kindern und Jugendlichen ist eine Empfehlung des behandelnden Kinderarztes notwendig. (lup)

Telefonischer Erstkontakt über Jeanne Hübler, Telefon 0351/856-3019

Topics
Schlagworte
Adipositas (1893)
Pädiatrie (8701)
Sachsen (415)
Organisationen
AOK (7208)
Krankheiten
Adipositas (3152)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »

Vorsorge für den Brexit – Ansturm auf das Aufenthalts-Zertifikat

Viele Gesundheitsfachkräfte aus EU-Ländern haben Großbritannien schon verlassen. Diejenigen, die bleiben wollen, versuchen nun, das "Settled-Status"-Zertifikat zu erlangen. mehr »