Ärzte Zeitung online, 06.02.2012

Kältewelle bremst Pollenflug

MÖNCHENGLADBACH (dpa). Die heftige Kältewelle ist für Allergiker ein großes Glück, denn dadurch fliegen weniger Pollen.

"Im Moment gibt es nur eine sehr geringe Belastung durch Erlen- und Haselpollen", sagte die Patientenberaterin des Deutschen Allergie- und Asthmabundes, Anja Schwalfenberg, am Montag in Mönchengladbach.

Wegen des milden Wetters rund um Silvester hätten Haselsträucher dieses Jahr bereits Anfang Januar erste Pollen abgegeben.

"Wenn es weiter so mild und warm geblieben wäre, wäre die Belastung jetzt größer geworden. Wegen der Kälte wachsen die Pflanzen aber nicht mehr so schnell", sagte die Biologin.

Schwalfenberg: "Die Entwicklung ist ins Stocken geraten und es werden nicht so viele Pollen abgegeben." Auch in den nächsten Tagen könnten Allergiker vermutlich aufatmen.

Topics
Schlagworte
Allergien (1151)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »