Ärzte Zeitung, 06.04.2004

Gene fördern Asthma bei Kindern

HAMBURG (eb). Kinder, die Mutationen in den Genen GSTM1 und GSTT1 haben, haben ein erhöhtes Risiko, aufgrund von Passivrauchen Asthma zu bekommen.

Dies geht aus einer Studie des Pädiaters Dr. Michael Kabesch aus München mit 3000 Schulkindern hervor. Für diese Forschung ist Kabesch bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie mit dem "International Klosterfrau-Forschungspreis zur Bekämpfung von Kinder-Asthma 2004" ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 30 000 Euro dotiert. Die beiden Gene sind für die Entgiftung von Tabakrauch besonders wichtig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »