COPD

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Aktuelle Therapieoptionen bei der COPD – Lassen Sie Ihre Patienten wieder freier atmen!

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 07.04.2005

Bessere Asthma-Therapie durch bessere Inhalationssysteme

Optimierter Inhalator hat dreifache Erfolgskontrolle / Beta-2-Agonisten und Steroide bleiben die wesentlichen Säulen der Therapie bei Asthma

BERLIN (wst). Für Patienten mit Asthma bronchiale werden auch in den nächsten 15 Jahren Beta-2-Agonisten und inhalierbare Steroide die wesentlichen Säulen der Therapie sein. Die Fortschritte werden dabei künftig vor allem in immer besseren, anwenderfreundlicheren Inhalations-Systemen liegen. Diese Prognose hat der Pneumologe Professor Peter J. Barnes aus London beim Pneumologen-Kongreß in Berlin gewagt.

Wie Barnes ausgeführt hat, ist durch inhalierte Beta-2-Agonisten und Kortikosteroide die Nutzen-Risiko-Relation bei der Therapie von Asthma-Patienten entscheidend verbessert worden. Korrekt angewandt, werden dabei ausreichend hohe Wirkstoff-Konzentrationen in der Lunge bei niedrigen systemischen Belastungen gewährleistet.

Die durchschnittliche Qualität der Lungendeposition von inhalierten Wirkstoffen sei aber durchaus noch verbesserungswürdig, sagte Barnes und plädierte für möglichst einfach anzuwendende Geräte mit zuverlässiger Erfolgskontrolle.

Ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu optimierten Inhalationssystemen sei mit dem Novolizer® gelungen, sagte Dr. Thomas Voshaar aus Moers auf einer von den Unternehmen Essex Pharma, Fujisawa und Viatris unterstützten Veranstaltung. Bei dem innovativen Trockenpulver-Inhalator reicht ein bereits von vierjährigen Kindern gut zu leistender Inspirationsfluß von 35 bis 50 Litern pro Minute für eine effektive Medikamenteninhalation aus.

Das wiederverwendbare System wird mit einer Medikamentenpatrone beladen, die bis zu 200 Einzeldosen enthält. Aktiviert wird das Gerät durch Herunterdrücken der Dosiertaste, wobei ein Signalfeld von Rot nach Grün wechselt. Drei Kontrollmechanismen zeigen an, ob die Medikamentenfreisetzung richtig funktioniert hat: Ein Wechsel von Grün auf Rot, ein Klickgeräusch sowie ein Laktosegeschmack auf der Zunge.

Wird die inspiratorische Triggerschwelle von 35 bis 50 Litern pro Minute einmal nicht erreicht, löst das Gerät den Freisetzungsmechanismus nicht aus, optisches und akustisches Signal fehlen. Der zunächst mit Salbutamol und Budesonid bestückte Inhalator wird seit kurzem auch mit dem schnell und zugleich lang wirkenden Beta-2-Agonisten Formoterol vom Unternehmen Fujisawa als Formotop® und von Viatris als Formatris® angeboten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »