COPD

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Ärzte Zeitung, 07.12.2005

Neuer Inhalator macht die Anwendung einfach

Kortikosteroid wird nur bei definiertem Inspirationssog freigesetzt / Patienten mit Asthma oder COPD profitieren

HAMBURG (nke). Erst ausatmen, Spray schütteln, dann Hub auslösen und gleichzeitig einatmen. Bei Patienten mit Asthma oder COPD, die diese Technik nicht richtig beherrschen, ist die Inhalationstherapie mit Druck-Dosieraerosolen meist wenig erfolgreich. Häufig wird der Inhalator fehlerhaft angewendet. Mit dem weiterentwickelten Jethaler lassen sich viele Anwendungsprobleme jedoch vermeiden.

Hauptproblem bei der Anwendung von Druck-Dosieraerosolen sei die fehlende Synchronisation zwischen Inhalation und Hub-Auslösung, hat Professor Wolfgang Petro aus Bad Reichenhall bei einer Veranstaltung von ratiopharm in Hamburg gesagt. Die Patienten müßten gleichzeitig auslösen und inhalieren.

Und: Viele Patienten vergessen vor der Inhalation auszuatmen. Es werde daher nicht tief genug inhaliert. Petro: "Nur 30 Prozent aller Patienten wenden ein Druck-Dosieraerosol richtig an." Wichtig sei daher, die Anwendung des Sprays mit den Patienten Schritt für Schritt durchzugehen und auch regelmäßig zu überprüfen.

Der neue mit dem Kortikosteroid Budesonid betriebene Auto-Jethaler von ratiopharm hat im Vergleich zu herkömmlichen Dosieraerosolen wesentliche Vorteile in der Handhabung. Die Wirkstoffdosis wird bei dem Gerät nicht manuell ausgelöst, sondern durch den Atemzug.

Um eine bestmögliche Deposition in der Lunge zu erreichen, wird das Medikament nur bei einem Inspirationssog von 35 bis 40 Litern pro Minute freigesetzt. Dadurch gebe es keine therapeutischen Überraschungen, sagte Dr. Joachim Pabst, unter dessen Leitung das neue Inhalationsgerät bei der PulmoTec GmbH in Höchstädt entwickelt wurde.

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