Ärzte Zeitung, 20.10.2010
 

Exazerbationen bei Asthma sind oft berufsbedingt

MORGANTOWN (ikr). Nahezu jede siebte schwere Exazerbation ist bei berufstätigen Asthmatikern zu einem großen Teil auf die Beschäftigung zurückzuführen. Darauf deuten US-Studiendaten bei 966 Patienten hin (Eur Respir J 2010; 36: 743-750).

74 Studienteilnehmer berichteten über mindestens eine schwere Exazerbation im Verlauf eines Jahres. Bei Patienten, die beruflich stark biologischem Staub ausgesetzt waren, war die Exazerbationsrate 3,6-fach erhöht. Und bei starker Gas- und Rauch-Exposition war die Exazerbationsrate 2,5-fach erhöht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Harter Tobak für die Tabakbranche

Was soll die Politik gegen Nikotinsucht tun? Wie schädlich sind Tabakerhitzer? Diese Fragen beschäftigten die diesjährige Tabakkontroll-Konferenz. mehr »

Das Transplantationsgesetz und seine Folgen

Vor 20 Jahren ging das Transplantationsgesetz an den Start. Was hat sich seitdem verändert? Eine Hoffnung zumindest hat sich nicht erfüllt: die Zunahme postmortaler Organspenden. mehr »

Brexit und NHS - Es gilt das gebrochene Wort

Von den Ankündigungen der "Leave Campaign" ist nichts übrig. 350 Millionen Pfund sollte der Gesundheitsdienst NHS nach dem Brexit mehr bekommen. Geld, das dringend gebraucht wrüde. mehr »