Ärzte Zeitung, 17.11.2010

Kommentar

COPD-Versorgung: Hilfen nutzen!

Von Ingrid Kreutz

Längst steht fest: Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) ist keine seltene Erkrankung, und sie ist nicht harmlos. Dennoch bleibt die COPD immer noch häufig unerkannt und wird meist erst spät diagnostiziert, das heißt in einem Stadium, in dem die Patienten in ihren Alltagsaktivitäten bereits stark eingeschränkt sind oder gar eine Langzeitsauerstofftherapie benötigen.

Auch bei früher Diagnose und Therapie lässt sich eine COPD zwar nicht heilen und das Fortschreiten der Erkrankung auch nicht stoppen, aber die Progression in stark beeinträchtigende Krankheitsstadien lässt sich verlangsamen. Patienten mit schwerer COPD pendeln infolge der zunehmenden Atemnot und der abnehmenden Muskulatur oft nur noch zwischen Fernsehsessel und Bett hin und her.

Es gibt also allen Grund, eine frühe Diagnose und optimale Therapie zu ermöglichen. Dazu gilt es, Hilfsangebote zu nutzen, etwa nationale und internationale Leitlinien sowie das DMP-Programm Asthma / COPD. Pünktlich zum Welt-COPD-Tag legt die KBV - ergänzend zum DMP - zudem ein Konzept zur Versorgung schwerkranker COPD-Patienten vor.

Lesen Sie dazu auch:
Welt-COPD-Tag: Spirometrie hilft früh auf die Spur
Interview: Frühe Therapie hält COPD-Kranke länger fit
Arzneien mindern Atemnot und Exazerbationsrate

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