Ärzte Zeitung, 02.05.2011

Warnung vor Feinstaubbelastung durch offene Feuer

HANNOVER (eb). "Wegen der Schönwetterlage führten die Osterfeuer teilweise zu erheblichen Feinstaubbelastungen. Das steigert die Empfindlichkeit der Atemwege. Kommen allergische Reaktionen wie etwa auf Pollen hinzu, ist für viele Allergiker ärztliche Hilfe notwendig.

 Überdurchschnittlich viele Patienten mit asthmatischen Beschwerden kommen aus diesem Grund derzeit in die Arztpraxen", wird Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen und niedergelassener Kinder- und Jugendarzt, in einer Mitteilung der Kammer zitiert.

"Wir Ärzte fragen uns, ob die teils übergroßen Osterfeuer, bei denen oft auch ungeeignetes Brennmaterial zum Einsatz kommt, in einer gesundheitsorientierten Gesellschaft wirklich noch zeitgemäß sind. Die Kosten für die gesundheitlichen Folgen trägt die Allgemeinheit - und zwar noch weit in die Zukunft hinein, denn die Asthmatherapie ist aufwendig und führt auch nicht bei allen Patienten zum Erfolg", so der Arzt anlässlich des Welt-Asthma-Tages.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »