COPD

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Ärzte Zeitung, 20.02.2015

München

Atemnot-Ambulanz eröffnet

Mit Selbstmanagement, Atemübungen oder Medikamenten hilft eine Ambulanz Patienten mit chronischen Erkrankungen, das Symptom Atemnot zu lindern.

MÜNCHEN. Am Klinikum der Universität München (LMU) ist die deutschlandweit erste Atemnot-Ambulanz für Patienten mit chronischen Erkrankungen eingerichtet worden, teilt die LMU mit.

Und zwar an der Medizinischen Klinik in der Ziemssenstraße 1. Es handele sich nicht um eine Anlaufstelle für Notfälle, so das Klinikum.

Trotz optimaler Therapie der Grunderkrankung komme es bei fortgeschrittenen Erkrankungen wie COPD, Herzinsuffizienz, Krebs oder Lungenfibrose ja oft zu chronischer Atemnot.

Zur Therapie wird den Patienten eine Kombination aus Selbstmanagement, Atemübungen und Einnehmen günstiger Körperhaltungen vermittelt, oder sie erhalten Medikamente. International würden solche Ambulanzen seit Längerem angeboten, so die LMU.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt wird in einer randomisiert-kontrollierten Studie, der BreathEase-Studie, evaluiert. Eine Teilnahme ist Voraussetzung für die Behandlung.

Infos erhalten Sie bei Dr. Michaela Schunk, Tel: 089/ 4400-77946, E-Mail: atemnotambulanz@med.uni-muenchen.de, www.atemnotambulanz.de

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