Ärzte Zeitung, 20.04.2004

Sind chinesische Wildtiere eine Sars-Quelle?

PEKING (dpa). Etwa jeder zehnte Beschäftigte auf südchinesischen Wildtiermärkten hat sich einer Untersuchung zufolge schon einmal mit dem Erreger der lebensgefährlichen Lungenkrankheit Sars infiziert.

Von 994 untersuchten Mitarbeitern hätten 10,6 Prozent Antikörper gegen das Sars-Virus, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Forscher vermuten den Sars-Ursprung bei wilden Tieren, die in Südchina gerne als Delikatesse verspeist werden. Das Coronavirus sei außer bei den Larvenrollern, die als Quelle der Sars-Welle vom vergangenen Jahr gelten, etwa auch bei Katzen und Füchsen gefunden worden.

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