Ärzte Zeitung online, 23.05.2017
 

Ausschreibung

Projekte zu Mukoviszidose werden gefördert

BONN. Der gemeinnützige Verein Mukoviszidose e.V. hat die Förderung neuer Projekte ausgeschrieben: Bis zum 16. Juli 2017 können sich Forscher und Kliniker aus Arbeitsgruppen, die in Deutschland ansässig sind, mit einem Kurzantrag für ein Einzelprojekt, das mit bis zu 200.000 Euro gefördert wird, oder für ein Kleinprojekt, das mit bis zu 20.000 Euro gefördert wird, bewerben. Insgesamt stehen jährlich 500.000 Euro für neue Projekte zur Verfügung, die durch ein mehrstufiges Antragsverfahren ausgewählt werden.

Voraussetzung für eine Förderung ist die Relevanz für die Behandlung oder Erforschung der Mukoviszidose, teilt Mukoviszidose e.V. mit. (eb)

Einzelprojekte durchlaufen dabei ein mehrstufiges Verfahren: Die Forschungsgemeinschaft Mukoviszidose im Mukoviszidose e.V. begutachtet die eingereichte Projektskizze. Wenn ein Projekt vielversprechend ist, wird der Antragsteller anschließend darum gebeten, einen vollständigen Antrag einzureichen, der von internationalen Experten begutachtet wird. Bis zur Projektbewilligung kann bis zu einem Jahr vergehen.

Weitere Informationen unter https://muko.info/mukoviszidose-institut/forschungsfoerderung.html

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »