Ärzte Zeitung online, 28.11.2017
 

Impfen

RKI informiert zu Impfungen gegen Pertussis

BERLIN. Der RKI-Ratgeber für Ärzte zum Thema Keuchhusten (Pertussis) ist aktualisiert worden.

Der Ratgeber gibt – wie alle Veröffentlichungen der Ratgeber-Reihe – einen Überblick zu Erreger, Vorkommen, Reservoir, Infektionsweg, Inkubationszeit, Dauer der Ansteckungsfähigkeit, Klinische Symptomatik, Diagnostik, Therapie sowie Präventiv- und Bekämpfungsmaßnahmen. Insbesondere wurde der Abschnitt zur Diagnostik erweitert, und bei den Maßnahmen für Patienten und Kontaktpersonen wird nun zwischen B. pertussis und B. parapertussis differenziert.

Es werden auch die Ziele der gegenwärtigen Impfstrategie erläutert: ein möglichst frühzeitiger und vollständiger Impfschutz für die durch den Erreger Bordetella pertussis besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder (Grundimmunisierung). Darüber hinaus ist die Auffrischung der Immunität sowohl im Vorschul- und Jugendalter als auch bei Erwachsenen notwendig, um die klinische Wirksamkeit des Impfschutzes aufrecht zu halten und die Übertragung auf ungeimpfte und nicht-immune Personen zu minimieren. (eb)

Download des Ratgebers

unter www.rki.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Frauen schuld an "Männergrippe"?

Jammernde Männer mit Erkältung sind keine Weicheier, sie leiden tatsächlich stärker. Das liegt wohl am Testosteron. Und an Frauen, die testosterontriefende Männer bevorzugen. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

2002 gab es um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen eine hochemotionale Debatte. Heute ist der Pionier von ehedem mit dem Stand seiner Arbeit zufrieden. Doch nicht nur er fürchtet durch das Stammzellgesetz Nachteile für Forscher in Deutschland. mehr »

Ebola-Überlebende auch 40 Jahre später noch immun

Eine Forscherin machte sich auf die Suche nach den Überlebenden des ersten Ebola-Ausbruchs – und verspricht sich davon wichtige Erkenntnisse. mehr »