Ärzte Zeitung, 17.01.2011

Künstliche Hornhaut verwächst mit Gewebe

POTSDAM (ars). Eine Hornhautprothese aus Kunststoff hat Dr. Joachim Storsberg vom Fraunhofer-Institut in Potsdam entwickelt. Sie eignet sich für Patienten, die Spenderhornhäute nicht tolerieren.

Der mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2010 ausgezeichnete Forscher wählte ein wasserabstoßendes Polymer, wie es auch für Intraokularlinsen verwendet wird.

Den Rand des Implantats beschichtete er und fügte ein Protein hinzu, das Sequenzen eines Wachstumsfaktors enthält. So erreichte er, dass es mit den umliegenden natürlichen Zellen verwächst. Die Außenseite lässt sich mit Tränenflüssigkeit benetzen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Die Therapiekünste eines Kung-Fu-Meisters

Ein Kampfsportler stößt mit seinem Gesundheitskonzept bei Medizinern auf Interesse. Ein Arzt ist sogar geneigt, von einem Wunder nach der Therapie durch Chu Tan Cuong zu sprechen. mehr »