Ärzte Zeitung, 23.06.2011

Können Menschen doch Erdmagnetismus spüren?

WORCESTER (ars). Sind Wünschelrutengänger doch keine Scharlatane? Können sich Menschen ebenso wie Zugvögel an Magnetfeldern orientieren?

Das lichtsensitive Cryptochrom-2-Protein (CRY), das für wandernde Tiere charakteristisch ist, verleiht auch dem Menschen einen Magnetsinn.

Das wiesen US-Forscher aus Worcester nach, indem sie Drosophilafliegen, denen das eigene CRY-Gen fehlte, das menschliche CRY-Gen einsetzten.

Danach waren die Tiere in Verhaltensexperimenten in der Lage, Magnetfelder wahrzunehmen (Nature Communication online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Zwei Gläser Wein? Das lass lieber sein!

Wer täglich mehr als zwei Gläser Wein leert, hat ein erhöhtes Risiko, an Magenkrebs zu erkranken. Ob ein Komplettverzicht ratsam ist, bereitet Forschern noch Kopfzerbrechen. mehr »

Warum der Brexit körperlich krank macht

Übelkeit und Kurzatmig: Blogger Arndt Striegler hat mit seiner Hausärztin über seinen Gesundheitszustand und den Austritt aus der EU geredet – und einen Zusammenhang am eigenen Leib festgestellt. mehr »

Nach der Wahl muss Vernetzung auf die Agenda!

Gesundheitsminister Gröhe gibt einen Ausblick auf die nächste Legislaturperiode: Die stärkere Vernetzung der Akteure müsse dann höchste Priorität haben. Der Innovationsfonds soll zur Dauereinrichtung werden. mehr »