Ärzte Zeitung, 13.10.2011

Schlechter Tränenfluss ist Amblyopierisiko

PHILADELPHIA (hub). Bei Amblyopie - also bei Sehschwäche aufgrund einer mangelnden Entwicklung des Sehsystems - muss früh therapiert werden. Erfolgt dies nicht, ist die Sehschwäche irreversibel.

Ein bedeutender Risikofaktor für eine Amblyopie ist der mangelnde Tränenfluss im Auge, teilt die US-Gesellschaft für pädiatrische Ophthalmologie mit. Liegt eine Obstruktion des nasolakrimalen Kanals vor, ist das Risiko einer Amblyopie um das Achtfache erhöht.

Die Gesellschaft rät daher, Kindern mit einer solchen Obstruktion vermehrte Aufmerksamkeit zu schenken, um eine Amblyopie früh zu erkennen.

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