Ärzte Zeitung, 14.10.2008

Parkinson-Patienten oft mit Vitamin-D-Mangel

CHICAGO (hub). Von einem Vitamin-D-Mangel ist mehr als jeder zweite Patient mit Morbus Parkinson betroffen. Das ergab eine US-Studie, in der die Vitamin-D-Werte von je etwa 100 Parkinson- und Alzheimer-Patienten sowie gesunden Gleichaltrigen verglichen wurden (Arch Neurol 65, 2008, 1348). 55 Prozent der Parkinson- und 41 Prozent der Alzheimer-Patienten hatten demnach einen Mangel an Vitamin D, aber nur 36 Prozent der Gesunden. Die Autoren erinnern daran, dass Vitamin D für die Osteoporoseprophylaxe und den Frakturschutz wichtig ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »