Ärzte Zeitung, 06.10.2010

Demenzpatienten kaum vor Grippe geschützt

BOSTON (mut). Demenzkranke sterben häufiger an Influenza als gleich alte Personen ohne Demenz. Das legt eine Analyse in den USA bei über sechs Millionen alten Menschen nahe.

Bei Demenzkranken wurde dabei seltener Influenza diagnostiziert, sie blieben kürzere Zeit wegen Grippe hospitalisiert, starben aber zu 50 Prozent häufiger daran als der Durchschnitt. Vermutet wird als Ursache eine schlechte Versorgung (J Am Ger Soc online).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »