Ärzte Zeitung, 17.10.2010

Spaziergänge bremsen Hirnschwund im Alter

PITTSBURGH (mut). Viel Spazierengehen - damit lässt sich möglicherweise die Hirnatrophie im Alter bremsen und die geistige Fitness erhöhen. In einer Studie mit knapp 300 alten Menschen hatten diejenigen, die sich am meisten bewegten, neun Jahre später noch das größte Kortexvolumen (Neurology online).

Der maximale Effekt trat bei einer Strecke von 8 bis 12 Kilometern pro Woche auf, weitere Entfernungen hatten keinen Zusatznutzen. Die Teilnehmer, die viel Spazieren gingen, waren nach 13 Jahren auch geistig fitter: Die Rate für kognitive Einschränkungen war nur halb so hoch wie bei trägen Altersgenossen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »