Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

Grüner Tee: Viele Studien, wenig Evidenz

BERLIN (dpa). Erste verlässliche Ergebnisse zur gesundheitsfördernden Wirkung von Grünem Tee auf Krankheiten wie Alzheimer oder Multipler Sklerose sollen Ende 2012 vorliegen.

"Derzeit laufen weltweit über 100 Studien zu verschiedenen Aspekten. Doch die eingesetzten Präparate sind nicht immer standardisiert", sagte der Neurologe Professor Friedemann Paul (Exzellenzcluster Neurocure Charité) am Donnerstag der dpa.

Die Ergebnisse könnten deshalb nur schwer bewertet und verglichen werden, so Paul.

Am Berliner Max-Delbrück-Centrum treffen sich zurzeit Experten aus aller Welt, um den Wissensstand zur Wirkung der Tee-Inhaltsstoffe auf neurodegenerative Erkrankungen, aber auch Übergewicht und Herz-Kreislauf-Leiden zu diskutieren.

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