Ärzte Zeitung, 28.10.2011

Preis für Forschung zu Proteinfaltung

MÜNCHEN (eb). Was haben neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Alzheimer, Chorea Huntington und M. Parkinson gemeinsam? Falsch gefaltete, verklumpende Proteine spielen eine zentrale Rolle.

Werden die molekularen Mechanismen der Proteinfaltung entschlüsselt, können daraus neue Ansätze für Prävention, Diagnostik und Therapie entstehen.

Für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Faltung von Proteinen erhält Professor Franz-Ulrich Hartl, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried, den Heinrich-Wieland-Preis 2011.

Der Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung ist mit 50.000 Euro dotiert.

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