Diabetes

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 25.08.2005

Mit Insulin glargin wird der Einstieg erleichtert

Mit einmal täglicher Injektion kommen viele Patienten gut zurecht / Therapiebeginn ist für Hausärzte praktikabel

NIEDERPÖCKING (sto). Für Patienten mit Diabetes muß der Schritt in die Insulintherapie möglichst einfach und praktikabel sein. Die einmal tägliche Injektion von Insulin glargin (Lantus®) stellt für Patienten den wesentlichsten Vorteil einer Basalunterstützten Oralen Therapie (BOT) dar, so Privatdozent Dr. Klaus-Jürgen Ruhnau vom Diabeteszentrum Berlin-Karlshorst.

Bei der BOT wird die orale Therapie beibehalten und zusätzlich einmal täglich das Insulin glargin gespritzt, berichtete Ruhnau bei einer Fachpressekonferenz von Sanofi-Aventis in Niederpöcking am Starnberger See. Der Einstieg erfolgt mit 10 I.E. Dosisvariationen erfolgen dann in Zweier-Schritten nach drei bis fünf Tagen in Abhängigkeit vom Nüchternblutzucker. Ziel sollte ein Nüchternblutzucker von unter 100 mg/dl (uner 5,5 mmol/l) sein, betonte Ruhnau.

Damit sei der Einstieg in die Insulintherapie keineswegs nur eine Sache für den Spezialisten. Das sei auch für jeden Hausarzt praktikabel, denn das Therapieprinzip sei einfach und könne den Patienten gut vermittelt werden, sagte Ruhnau. Für viele Patienten mit Diabetes sei eine solche Therapie auch völlig ausreichend. Und wenn es sich um ältere Patienten handelt, die von einer Sozialstation oder im Pflegeheim betreut werden, werde die Therapie auch für das Pflegepersonal durch die einmal tägliche Injektion erheblich einfacher.

Ein weiterer Vorteil der BOT mit Insulin glargin sei das deutlich verminderte Risiko für nächtliche Unterzuckerungen. Durch das gleichmäßige Wirkprofil des Insulinanalogons werde der Blutzucker über den ganzen Tag gesenkt und zwar unabhängig davon, zu welcher Tageszeit gespritzt werde. Wichtig sei lediglich, daß das Präparat immer im gleichen Abstand von 24 Stunden gespritzt wird.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »