Diabetes

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Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

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Ärzte Zeitung, 01.09.2005

Fußambulanz in Brandenburg soll Diabetikern helfen

POTSDAM/TELTOW (ami). Das erste Projekt der Integrierten Versorgung für Patienten mit diabetischem Fußsyndrom in den neuen Ländern starten die AOK Brandenburg und der BKK Landesverband Ost ab September mit einer Brandenburger Klinik.

Auf Überweisung des Hausarztes oder eines Diabetologen werden die Patienten im ambulanten Fußzentrum der Asklepios Klinik Birkenwerder im Norden von Berlin behandelt. Außer einer verbesserten Behandlung des diabetischen Fußsyndroms zielt das Projekt auch auf eine bessere Früherkennung.

An zwei Tagen pro Woche findet in der Fußambulanz eine Spezialsprechstunde statt. Dabei arbeiten Diabetologe, Orthopäde, Gefäßchirurg, Podologe und Orthopädie-Schuhmacher zusammen. Zudem kooperiert das Fußzentrum auch mit Hausärzten, die am Hausarztvertrag der AOK oder am DMP Diabetes Typ 2 mitwirken.

Auch mit niedergelassenen Fachärzten aus Diabetesschwerpunktpraxen, dem Reha-Sektor oder der stationären internistischen Abteilung der Asklepios Klinik arbeitet die Fußambulanz zusammen. Das Projekt entlastet die wenigen diabetologischen Schwerpunktpraxen der Umgebung und hilft, ein Defizit bei der Behandlung von Patienten mit diabetischem Fuß zu beheben.

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