Ärzte Zeitung, 13.10.2005

TIP

Auf Fernreisen ist oft Insulinanpassung nötig

Bei insulinpflichtigen Diabetikern, die eine Fernreise planen, sollten Sie genau besprechen, wie die Therapie angepaßt werden muß. So reicht es, Zeitverschiebungen bis zu vier Stunden durch kurzwirksame Insuline auszugleichen.

Bei größerer Zeitverschiebung muß die Dosis anpaßt werden. Als Faustregel empfiehlt Professor Björn Lemmer aus Heidelberg: Die Insulin-Dosis, die in 24 Stunden gespritzt werden muß, verändert sich um den Bruchteil, der sich aus der Zeitverschiebung ergibt.

Wer etwa Richtung Osten sechs Zeitzonen überfliegt, der sollte am Flugtag seine Normal-Dosis um sechs Vierundzwanzigstel, also ein Viertel, reduzieren. Bei Reisen nach Westen wird die Dosis entsprechend erhöht. Auf Reisen ist auch alle drei Stunden eine Blutzuckerkontrolle ratsam.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »