Diabetes

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Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

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Ärzte Zeitung, 16.02.2007

KURZ NOTIERT

Rezeptorblocker senkt HbA1c-Wert

Mit dem Cannabinoid-Rezeptorblocker Rimonabant sinkt der HbA1c bei Typ-2-Diabetikern um 0,8 bis 1,9 Prozentpunkte. Das belegt die Studie SERENADE* mit einer HbA1c-Änderung als primären Endpunkt. Daran hatten 278 Patienten mit einem BMI von 34 bis 35 kg/m² teilgenommen. Mit 20 mg Rimonabant (Acomplia®) hatte sich der Wert um 0,8 Punkte verringert, mit Placebo um 0,3 Punkte. Patienten mit einem HbA1c ab 8,5 verbesserten sich um 1,9 Prozentpunkte - mit Placebo um 0,7.

*SERENADE: Study Evaluating Rimonabant Efficacy in Drug-Naive Diabetic Patients

Jeder zweite Diabetes wird vermieden

Mit gesunder Ernährung und mehr Bewegung wird jeder zweite Typ-2-Diabetes vermieden, so das Ergebnis der "Finnish Diabetes Prevention Study" mit 520 Teilnehmern mit gestörter Glukose-Toleranz (Lancet 368, 2006, 1673). Vier Jahre wurde die Hälfte beraten abzunehmen und sich mehr zu bewegen. Dann wurde drei Jahre die Typ-2-Diabetes-Inzidenz erfasst. Nach Lebensumstellung bekamen 4,3 Prozent jährlich Diabetes, in der Kontrollgruppe 7,2 Prozent.

Stress bei Depressiven begünstigt Diabetes

Patienten mit Diabetes mellitus haben ein dreimal höheres Risiko, Depressionen zu entwickeln als Gesunde. Und: Patienten mit Depressionen bekommen dreimal so häufig Diabetes. Eine mögliche Erklärung: Mehr als zwei Drittel aller Patienten mit Depressionen schütten zu viele Stresshormone aus. Stresshormone behindern die Insulinverwertung und begünstigen so die Insulinresistenz. (eb)

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