Diabetes

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Modul: Der Diabetespatient in der Notfallversorgung – Synopsis für den ambulanten Sektor, den Rettungsdienst und die Notaufnahme

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Ärzte Zeitung, 12.03.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Wie sich Dialyse vorbeugen lässt

Die diabetische Nephropathie ist mit etwa 40 Prozent heute die häufigste Dialyse-Ursache in Deutschland. Dieser Trend lässt sich stoppen, meint Professor Christoph Hasslacher, Herausgeber des Buches "Diabetische Nephropathie - Prävention und Therapie", das jetzt in einer neuen, überarbeiteten Auflage vorliegt.

Denn viele Faktoren sind beeinflussbar, etwa Interventionszeitpunkte, Rauchen und Albuminausscheidung. Normnahe Glukosewerte können Nierenschäden verhindern oder bremsen. Hypertonie mischt vor allem als Progressionsfaktor mit. Regelmäßige Blutdruck- und Stoffwechsel-Kontrollen sind also wichtig. Das gilt auch für den Mikroalbuminurie-Test zur Früherkennung.

Darüber hinaus sollten die Patienten auch einem Nephrologen schon vorgestellt werden, sobald die Kreatinin-Clearance unter 90 ml/min sinkt. Die Autoren beschreiben auch, was bei der Verlaufskontrolle zu beachten ist. Das reicht von der Kreatinin-Clearance bis zum Belastungs-EKG. Zudem wird die Wahl geeigneter Antidiabetika bei nachlassender Nierenfunktion erläutert. Auch der Einsatz von ACE-Hemmern bei normotensiven Patienten wird diskutiert. Der Anämie, die bei Diabetikern zu Herz-Kreislaufproblemen führen kann, ist ein Extra-Kapitel gewidmet. Das Buch liefert einen fundierten, kompakten Überblick über praxisrelevante Aspekte der diabetischen Nephropathie. Viele Grafiken und Tabellen Literaturhinweise runden den Text ab. (hbr)

Christoph Hasslacher (Hrsg.): Diabetische Nephropathie - Prävention und Therapie, Uni-Med Science, Bremen 2006, 2. Aufl., 144 Seiten, 39,80 Euro, ISBN 3-89599-944-X.

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