Ärzte Zeitung, 05.05.2008

Aktionsplan für mehr Prävention bei Diabetes

MÜNCHEN (dpa). Sieben Millionen Menschen leiden unter Diabetes und es werden immer mehr. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) kritisiert die mangelnde Prävention im Gesundheitswesen. Die Kassen weigerten sich, sich Prävention auf die Fahnen zu schreiben und die Pläne für ein Präventionsgesetz lägen auf Eis, so Professor Hans Hauner von der Technischen Uni München bei der Jahrestagung der DDG.

Hoffnungen setzen die Diabetes-Experten auf den Nationalen Aktionsplan, der derzeit vorbereitet wird. Er soll eine bessere Früherkennung gewährleisten, die Therapien verbessern und die Forschung bündeln. Ende Mai seien dazu Gespräche mit dem Bundesgesundheitsministerium geplant, sagte Rüdiger Landgraf, Präsident der Deutschen Diabetes-Stiftung.

[18.05.2008, 13:46:21]
Friedhelm Woch  friedhelm.woch@online.de
Warum keine Zusammenarbeit in der Prävention
Hallo,
warum gibt es bei der Prävention vor Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall und Gicht keine konzentrierte Aktion der verschiedenen Selbsthilfeorganisationen, ist die Ursache – das Metabolische Syndrom – bei all diesen Erkrankungen doch die gleiche?
Nach meiner Erfahrung „kocht jede Organisation ihr eigenes Süppchen“!
Beispiel:
Ausbildung zum Präventionsmanager/-managerin „Diabetes“.
Warum nicht Ausbildung zum Präventionsmanager/-managerin „Metablolisches Syn-drom?“
Beispiel: Aktion „Den Schlaganfall frühzeitig erkennen“. Eine wichtige Sache, doch noch wichtiger ist es, ihn zu verhindern – dass heißt u.a. auch Vermeidung des Me-tabolischen Syndroms!
usw.
Was meine Sie?
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

15:47Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »