Ärzte Zeitung online, 13.11.2008

Weniger Menschen in Deutschland sterben an Diabetes

WIESBADEN (dpa). Die Zahl der Diabetes-Toten in Deutschland geht leicht zurück. Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Welt-Diabetestags am 14. November mitteilte, starben im vergangenen Jahr 21 871 Menschen an dem landläufig auch als Zuckerkrankheit bezeichneten Leiden. Dies waren 437 Menschen oder zwei Prozent weniger als 2006. Insgesamt starben wesentlich mehr Frauen an Diabetes als Männer.

Im Vergleich der Bundesländer verzeichneten Thüringen und Sachsen-Anhalt mit 60 und 61 Menschen auf je 100 000 Einwohner die höchste Sterblichkeit. In Bayern und Hamburg lag die Rate mit 15 und 16 Menschen am niedrigsten.

Die Todesursache Diabetes mellitus diagnostizierten die Ärzte überwiegend bei älteren Menschen. Mehr als 90 Prozent der Gestorbenen waren laut Statistik 60 Jahre oder älter. Im Schnitt wurden sie 79,5 Jahre alt. Dabei gab es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen: Während Männer im Schnitt 74,5 Jahre alt wurden, lebten von Diabetes betroffene Frauen gut acht Jahre länger.

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