Diabetes

12 ausgewählte Kurse, 28 Punkte: In der Sommerakademie von Springer Medizin können Sie schnell und effizient CME-Punkte für Ihre hausärztliche Fortbildung sammeln. Zur Teilnahme benötigen Sie das Fortbildungspaket. Sie erhalten damit 60 Tage Zugriff auf die Sommerakademie zum Preis von nur 29 €: www.springermedizin.de/cme-sommerakademie-teilnehmen
Modul: Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2

Ärzte Zeitung, 01.07.2009

Novo Nordisk betont Sicherheit seiner Insulinanaloga

Das Unternehmen testet alle Analoginsuline bereits in der Frühphase auf Bindungen am Rezeptor IGF-1

MAINZ (eb). Zu der am Wochenende aufgekommenen Diskussion um ein mögliches Krebsrisiko bei der Therapie mit einem Insulin-Analogon (wir berichteten) hat das Unternehmen Novo Nordisk Stellung genommen.

Bestimmte Insulinanaloga haben eine chemische Struktur, durch die sie mit höherer Wahrscheinlichkeit an dem IGF-1-Rezeptor binden. Von IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1) ist bekannt, dass er in die Förderung von Tumorwachstum involviert ist.

Das Unternehmen Novo Nordisk vermarktet drei Insulinanaloga: Insulindetemir (Levemir®), ein langwirksames Basalinsulinanalogon, Insulinaspart (NovoRapid®), ein kurzwirksames Insulinanalogon, sowie ein Mischanalogon mit biphasischem Insulinaspart (NovoMix®).

Um Spekulationen über die Sicherheit dieser Insulinanaloga zu vermeiden, betont das Unternehmen: In den vergangenen 20 Jahren wurden alle Analoginsuline des Unternehmens auf Bindungen am Rezeptor für IGF-1 bereits in der Frühphase der Entwicklung getestet und nur solche Substanzen, die ein ähnliches oder günstigeres Bindungsverhalten als Humaninsulin hatten, wurden in der Weiterentwicklung berücksichtigt.

Es gibt keine Hinweise auf Krebs.

Studien zur IGF-1-Rezeptorbindung und zum Zellwachstum zeigten, dass Insulinaspart sowohl in der schnell wirksamen, als auch in der Mischform in vitro ein Sicherheitsprofil habe, das identisch mit dem von Humaninsulin ist, wie das Unternehmen mitteilt.

Studien zur Rezeptorbindung hätten gezeigt, dass Insulindetemir im direkten Vergleich mit Humaninsulin eine gleiche oder sogar etwas geringere Affinität zum IGF-1-Rezeptor habe als Humaninsulin.

Alle auf dem Markt angebotenen Analoginsuline von Novo Nordisk wurden in vielen randomisierten, kontrollierten Studien und in Beobachtungsstudien untersucht und werden ständig auf sicherheitsrelevante Hinweise im Rahmen der Arzneimittelsicherheit beobachtet. Das Unternehmen habe dabei keine Hinweise auf Krebs feststellen können.

Lesen Sie dazu auch:
Lantus®-Nutzer unnötig verunsichert

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zoster-Impfung für alle ab 60

Die Ständige Impfkommission hat ihre neuen Empfehlungen zu Impfungen gegen Gürtelrose, Pertussis und Grippe präzisiert. Bei der Zoster-Impfung müssen Ärzte etwas beachten. mehr »

Mit Polypille weniger Infarkte und Insulte

Die Polypille kann offenbar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen mindern. In der bisher größten, randomisierten Studie senkte das Kombinationspräparat die Zahl der kardiovaskulären Ereignisse deutlich. mehr »

Die Krux mit dem Terminservice

Schnellere Haus- und Facharzttermine für Patienten – das war eines der Ziele des TSVG. Nun zeigt sich: Die Patientennachfrage läuft schleppend. Zum 1. September greifen jetzt Honoraranreize. mehr »