Ärzte Zeitung, 14.08.2009

Diabetiker laufen auf der WM-Marathon-Strecke

Am Samstag, den 22. August, fällt in Berlin der Startschuss zum Champions Run über 10 Kilometer - eine echte Herausforderung für Diabetiker.

BERLIN (eb). Die Bundeshauptstadt steht vom 15. bis 23. August im Zeichen der Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Im Umfeld dieses TopEvents findet ein Lauf statt, an dem Diabetikergruppen aus allen Teilen Deutschlands zusammen mit Läufern aus der ganzen Welt an den Start gehen, um die offizielle WM-Marathonstrecke durch Berlin einmal zu umrunden.

Nur wenige Stunden, nachdem der neue Marathon-Weltmeister bei der Leichtathletik-WM ermittelt wurde, fällt der Startschuss. Auf der 10-Kilometer-Runde durch Berlin bietet sich für jeden Teilnehmer die Chance, auf der offiziellen WM-Marathon-Strecke, die von den Profis im Rennen mehrfach umrundet wird, zu starten. Begleitet von zahlreichen Samba-Bands, führt die schnelle und flache Strecke an vielen innerstädtischen Sehenswürdigkeiten vorbei und endet mit dem Zieleinlauf am Brandenburger Tor. Das Unternehmen Sanofi-Aventis ist mit der bundesweiten Diabetes-Aktion "Wissen, was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7", nationaler Förderer der Leichtathletik WM. Die Diabetiker gehen im Rahmen dieser Aufklärungsaktion an den Start.

Die Aktion "Gesünder unter 7", deren Partner auch die "Ärzte Zeitung" ist, verknüpft seit fünf Jahren die wichtigen Themen der Prävention und Versorgung des Diabetes: ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und effektive Therapie. Unterstützt werden die Läufer beim Champions Run von Daniel Schnelting, der mit der 4x100 Meter Staffel bei der WM an den Start geht und selbst Diabetiker ist, sowie von Frank Busemann, ehemaliger Zehnkämpfer und Gewinner der Olympischen Silbermedaille.

Sanofi-Aventis lädt bereits am 18. August in Berlin zu einem großen Diabetes-Aktionstag im Umfeld der WM ein (wir berichteten).

www.gesuender-unter-7.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »