Ärzte Zeitung, 16.05.2010

Abspeckprogramm ist bei Diabetikern erfolgreich

Abspeckprogramm ist bei Diabetikern erfolgreich

STUTTGART (eis). Im bundesweiten M.O.B.I.L.I.S Schulungsprogramm werden übergewichtige Erwachsene für einen gesunden Lebensstil geschult (wir berichteten). Die Ergebnisse von 273 adipösen Diabetikern nach der einjährigen Schulung haben jetzt Forscher von der Uniklinik Freiburg und von der Sporthochschule Köln beim Kongress in Stuttgart vorgestellt. 234 der Patienten hatten das Programm mit 35 Bewegungseinheiten sowie 21 Sitzungen zu Verhalten und Ernährung sowie 3 ärztlichen Untersuchungen beendet.

Das Körpergewicht der Absolventen des Programms verringerte sich im Mittel von knapp 105 kg auf 100 kg und der BMI von 36,2 auf 34,4. Der Nüchternblutzucker der Patienten sank von 148 auf 141 mg/dl und der HbA1c von 7,43 auf 7,13 Prozent. Allerdings erreichten nur 34 Prozent der Teilnehmer das angestrebte Ziel einer mindestens fünfprozentigen Gewichtsabnahme, berichten die Forscher.

Alle Berichte von der 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft finden Sie auf unserer Sonderseite.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »