Ärzte Zeitung, 23.11.2012

Heidelberg

DFG fördert Diabetes-Forschung

HEIDELBERG. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab Anfang 2013 an der Universität Heidelberg ein neues Internationales Graduiertenkolleg. Damit unterstützt sie Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler in der Diabetes-Forschung.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen dabei Schädigungen sowie deren Entstehungsmechanismen, die der Diabetes in kleinen Blutgefäßen von Augen, Nieren und Nerven anrichtet.

Das Heidelberger Graduiertenkolleg "Diabetic Microvascular Complications" (DIAMICOM) stützt sich auf eine bestehende internationale Vernetzung der beiden medizinischen Fakultäten der Universität Heidelberg - Medizinische Fakultät Mannheim und Medizinische Fakultät Heidelberg - mit der Rijksuniversiteit Groningen, in Form des bestehenden Graduiertenkollegs 880 "Vascular Medicine".

Dieses wurde bereits 2004 gegründet.Das DIAMICOM ist eines von insgesamt 23 neuen Graduiertenkollegs und unter diesen eines von acht neuen Internationalen Graduiertenkollegs, die von der DFG gefördert werden.

Insgesamt rund 78 Millionen Euro investiert die DFG in die Promotionsprogramme in der ersten Förderperiode von viereinhalb Jahren. (mm)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »