Diabetes

12 ausgewählte Kurse, 28 Punkte: In der Sommerakademie von Springer Medizin können Sie schnell und effizient CME-Punkte für Ihre hausärztliche Fortbildung sammeln. Zur Teilnahme benötigen Sie das Fortbildungspaket. Sie erhalten damit 60 Tage Zugriff auf die Sommerakademie zum Preis von nur 29 €: www.springermedizin.de/cme-sommerakademie-teilnehmen
Modul: Ernährung bei Diabetes mellitus Typ 2

Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Darmbakterien

Neuer Ansatz zur Diabetes-Therapie

BERN. Darmbakterien können offenbar die Produktion von Hormonen anregen, welche Diabetes stoppen. Das berichtet ein internationales Team unter Beteiligung von Professor Andrew Macpherson vom Departement Klinische Forschung der Universität Bern (Science Express 2013, online 17. Januar).

Den Zusammenhang zwischen Diabetes und Darmbakterien wiesen die Forscher bei Mäusen nach, die zu Diabetes neigen. Sie entdeckten, dass Darmbakterien, insbesondere in männlichen Mäusen, biochemische Reaktionen auslösen, welche die Produktion von Hormonen anregen können.

Diese Hormone können die Entwicklung von Diabetes stoppen. Ein möglicher Therapieansatz: Die Darmbakterien könnten bei Kindern, die genetisch anfällig für Diabetes oder bereits daran erkrankt sind, gezielt zur Prävention oder Behandlung eingesetzt werden. (eb)

Topics
Schlagworte
Diabetes mellitus (6023)
Krankheiten
Diabetes mellitus (9751)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[30.01.2013, 17:22:33]
Rudolf Hege 
Bekannter Zusammenhang
Der Zusammenhang zwischen dem Risiko der Entwicklung eines (Typ 1)-Diabetes ist nicht ganz neu (The perfect storm for type 1 diabetes (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18820210)

Frühe Störungen der Ausbildung der kindlichen Darmflora - beispielsweise durch Sectio - oder frühe Antibiosen erhöhen das Risiko einer Diabetes-Entwicklung.(Sapone A, de Magistris L, Pietzak M et al. Zonulin upregulation is associated with
increased gut permeability in subjects with type 1 diabetes and their relatives. Diabetes 2006; 55:
1443-1449) zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Beim Hausarzt sind Patienten sicher

Viele Patienten erleiden während ihrer Therapie Schäden, die eigentlich vermeidbar gewesen wären. Hausarztpraxen sind jedoch ein sicheres Pflaster, wie eine Analyse ergab. mehr »

Ebola-Helfer fordern rasche Unterstützung

Noch immer klappt es nicht, den Ebola-Ausbruch im Kongo unter Kontrolle zu bekommen. Jetzt hat die WHO einen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Hilfsorganisationen fordern weitere Impfstoffe und finanzielle Hilfe. mehr »

Mehr Beachtung für die Diastole!

Dem diastolischen Blutdruck wird weniger Bedeutung geschenkt als dem systolischen. Dabei sind diastolische Werte ein unabhängiger Risikofaktor für Infarkte. mehr »