Ärzte Zeitung online, 15.03.2018

Gesundheitsökonomie

1,8 Billionen Euro Folgekosten für übergewichtige Kinder

MÜNCHEN. Die Folgekosten, die die heutigen übergewichtigen Kinder und Jugendliche verursachen, liegen Berechnungen der Gesundheitsökonomin Dr. Diana Sonntag vom Mannheimer Institut für Public Health bei 1,8 Billionen Euro. Das teilt die Stiftung Kindergesundheit mit.

Die ökonomischen Mehrkosten des lebenslangen Übergewichts betragen Sonntag zufolge 8000 Euro pro Junge und 9000 Euro pro Mädchen.

Anstelle sich gesellschaftlich auf die Folgekosten einzustellen, wäre eine konsequente Vorbeugung in Familien, Kindertagesstätten und Schulen sinnvoll, heißt es in der Mitteilung der Stiftung. Auch sei es sinnvoll, feste Regeln und Standards zu relevanten Risikofaktoren zu etablieren. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Wenn Männer mehr als zwei Hoden haben

Überzählige Hoden sind meist asymptomatisch. Bei einem jungen Mann mit akutem Skrotum machten australische Urologen jetzt einen überraschenden Zufallsbefund. mehr »