Ärzte Zeitung, 21.12.2004
 

TIP

Bei Kälte keine Feuchtigkeitscreme

Eisige Kälte und große Temperaturschwankungen greifen die Haut an und trocknen sie aus. Dennoch sollten Sie Ihren Patienten raten, bei Temperaturen unter null Grad keine Feuchtigkeitscremes zu verwenden.

Dann könnte es zu Erfrierungen auf der Haut kommen, warnt die Berliner Dermatologin Gertraud Kremer. Tagsüber isoliert fetthaltige Creme die Haut gegen Kälte und schützt bei scharfem Wind. Nur nachts erfüllt Feuchtigkeitscreme ihren Zweck.

"Bei sehr trockener Haut hilft harnstoffhaltige Creme, da sie die Feuchtigkeit auf der Haut bindet", sagt Kremer. Für die Skipiste ist eine stark fetthaltige Creme mit hohem Lichtschutzfaktor auf unbedeckten Hautpartien Pflicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »