Ärzte Zeitung, 18.01.2005

Forschung zur Haut als Organ der Abwehr

JENA (eb). Für seine Forschungen zu Abwehrmechanismen der Haut ist Privatdozent Dr. Martin Mempel von der Klinik für Dermatologie und Allergologie der TU München mit dem Theodor-Nasemann-Stipendium ausgezeichnet worden.

Mempel beschäftigt sich mit den Interaktionen von Bakterien, besonders des Keimes Staphylococcus aureus, mit Keratinozyten. In Zukunft will er etwa untersuchen, warum proinflammatorische Immunantworten auf pathogene Keime erfolgen, nicht aber auf Keime der physiologischen Hautflora.

Das vom Galderma Förderkreis e.V. gestiftete und mit 25 000 Euro dotierte Stidendium ist Mempel beim 10. Benjamin-von-Lipschütz-Symposium des Förderkreises in Jena verliehen worden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »