Ärzte Zeitung, 24.08.2005

Dermatologische Pflegeserie vermindert Rötungen

Ausschüttung von Entzündungsmediatoren wird reduziert

MÜNCHEN (sto). Zu den weit verbreiteten Erkrankungen der Gesichtshaut, die vor allem Frauen zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr betrifft, gehört die Rosacea (Kupferrose). Nach Schätzungen sind vier Millionen Menschen in Deutschland betroffen. Zur Reduktion von Gesichtsrötungen steht jetzt eine neue dermatologische Pflegeserie zur Verfügung, die ausschließlich in Apotheken angeboten wird.

Bei einer Rosacea im Stadium I bleiben die Rötungen auf Dauer bestehen. Es bilden sich Teleangiektasien und die Haut ist sehr empfindlich und reizbar. Daran erinnerte Dr. Andrea Schölermann vom Unternehmen Beiersdorf AG bei einer Veranstaltung des Unternehmens in München.

Im Stadium II kommen zusätzlich, ähnlich wie bei einer Akne entzündliche Papeln und eitrige Pusteln vor. Häufig schuppt die Haut. Im seltenen Stadium III sind die Talgdrüsen vergrößert und die Haut ähnelt der Schale einer Orange. Es kann sich auch ein Rhinophym entwickeln. Unabhängig vom Schweregrad sind bei etwa der Hälfte der Betroffenen auch die Augen betroffen.

Durch eine geeignete Hautpflege könne den Betroffenen wirksam geholfen werden, so Inka Hartwig vom Unternehmen. Mit der dermatologischen Pflegeserie Eucerin® Anti-Rötungen, die seit Juli ausschließlich in Apotheken erhältlich ist, werde eine nachhaltige Beruhigung der Haut und eine Reduktion der Rötungen erreicht. In klinischen Studien sei eine Verbesserung des Hautzustandes nach einer vierwöchigen Anwendung erreicht worden.

Die Pflegeserie enthält einen Wurzelextrakt aus einem chinesischen Süßholz mit dem Flavonoid Licochalcone. Durch die äußerliche Anwendung von Licochalcone werde die Ausschüttung von Entzündungsmediatoren in der Haut reduziert, teilte das Unternehmen mit.

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