Ärzte Zeitung, 29.08.2006

Botulinum-Toxin minimiert Narbenbildung

BUFFALO (eis). Narbenbildung kann mit Botulinum-Toxin reduziert werden, teilen Forscher der Universität von Buffalo im US-Staat New York mit.

Sie haben bei 31 Patienten mit Stirn-Wunden entweder das Toxin oder Salzlösung in die Wund-Umgebung gespritzt. Zwei plastische Chirurgen, die die Behandlung der Patienten nicht kannten, beurteilten nach der Heilung die Narbenbildung auf einer Zehn-Punkte-Skala (das beste Ergebnis waren zehn Punkte).

Die mit dem Toxin behandelten Patienten erhielten im Mittel 8,9 Punkte, die Patienten der Placebo-Gruppe 7,1 Punkte. Lokale Muskeln, die die Wunde auseinanderziehen, begünstigen Narben, so die Forscher. Mit dem Toxin werden die Muskeln geschwächt.

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