Ärzte Zeitung, 29.06.2009

Neuer EU-Standard definiert für Sonnenschutzmittel

NEU-ISENBURG (sec). Für die Etikettierung von Sonnenschutzmitteln hat die EU einen Standard eingeführt, den ab diesem Sommer alle Hersteller erfüllen müssen.

Dem Standard zufolge muss die Angabe des Lichtschutzfaktors, also die Angabe zum Schutz vor der UV-B-Strahlung, einer von vier Kategorien zugeordnet sein: basis, mittel, hoch und sehr hoch. Das hat das Unternehmen Stada Arzneimittel mitgeteilt. Außerdem sollen die Hersteller einheitliche Angaben zum UV-A-Schutz entsprechend der so genannten COLIPA-Ratio machen.

Das bedeutet: UV-A- und UV-B-Schutz müssen in einem Verhältnis von mindestens eins zu drei stehen. Die Absorptionsfähigkeit eines Sonnenschutzes in Bezug auf die UV-A-Strahlung müsse also immer mindestens ein Drittel des Lichtschutzfaktors (UV-B-Absorption) betragen, so das Unternehmen. Bisher sei der UVA-Schutz vom Lichtschutzfaktor unabhängig gewesen.

Für Ladival®-Produkte werde die Einhaltung dieses Verhältnisses durch Angabe von "UV-A + UV-B" in einem Kreis signalisiert. Mit dem Zusatz "IR-A-Schutzkomplex" werde darauf hingewiesen, dass die Produkte auch einen Wirkstoff-Komplex enthalten, der vor den Auswirkungen der Infrarot-A-Strahlung schützt.

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