Ärzte Zeitung, 09.07.2009

TIPP DES TAGES

So unterscheiden sich Schuppen von Nissen

Klagt ein Patient über juckende Kopfhaut, und sind weißliche Schuppen sichtbar, die sich mit den Fingern verschieben lassen, handelt es sich meist um Kopfschuppen. Diese Kopfschuppen entstehen, wenn der Hefepilz Pityrosporum ovale die Kopfhaut besiedelt und sich bei erhöhter Talgproduktion stark vermehrt.

Sind die weißlichen Schuppen jedoch nicht verschiebbar, hat der Patient Kopfläuse. Denn haben Kopfläuse ihre Nissen verlassen, erscheinen die leeren Eihüllen wegen der Lichtbrechung weißlich. Und diese Hüllen sind fest am Haarschaft fixiert. Mit einem einfachen Finger-Schiebe-Test können also Schuppen von Nissen unterschieden werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Beginnt die MS im Dünndarm?

Im Dünndarm werden wohl "Schläfer-T-Zellen" aktiviert, die eine MS triggern. Jetzt sind Forscher auf der Suche nach dem Auslöser – und haben Keime im Verdacht. mehr »

Wie die Neurologie von der Flüchtlingskrise profitiert

Migranten sind für Europa eine Herausforderung, doch sie bringen auch neue Erkenntnisse: Mediziner können durch Zuwanderer erforschen, wie Gene und Umwelt mit neurologischen Krankheiten zusammenhängen. mehr »

Hausbesuche bringen wohl mehr Honorar

Beim GKV-Spitzenverband gilt als ausgemacht, dass die Ärzte für eine Ausweitung der Mindestsprechzeiten nur sparsam honoriert werden sollen. Das Honorarsystem soll keine Gelddruckmaschine für Ärzte sein. Eine Ausnahme könnte es geben: Hausbesuche. mehr »