Ärzte Zeitung, 03.12.2010

Neue Theorie zu Neurodermitis erforscht

NÜRNBERG (eb). Patienten mit der erblich bedingten Hautkrankheit Ichthyosis vulgaris neigen oft auch zu Neurodermitis und zu Allergien. Forscher um Dr. Vinzenz Oji von der Uni Münster vermuten, dass eine verminderte Filaggrin-Herstellung für diesen Zusammenhang bedeutsam ist.

Filaggrin-Abbauprodukte erhöhen offenbar die Aktivität von Proteasen, die eine Neurodermitis begünstigen. Der Zusammenhang kann jetzt mithilfe eines Graduierten-Stipendiums der Novartis-Stiftung weiter erforscht werden, teilt das Unternehmen Novartis mit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »