Ärzte Zeitung, 03.12.2010

Neue Theorie zu Neurodermitis erforscht

NÜRNBERG (eb). Patienten mit der erblich bedingten Hautkrankheit Ichthyosis vulgaris neigen oft auch zu Neurodermitis und zu Allergien. Forscher um Dr. Vinzenz Oji von der Uni Münster vermuten, dass eine verminderte Filaggrin-Herstellung für diesen Zusammenhang bedeutsam ist.

Filaggrin-Abbauprodukte erhöhen offenbar die Aktivität von Proteasen, die eine Neurodermitis begünstigen. Der Zusammenhang kann jetzt mithilfe eines Graduierten-Stipendiums der Novartis-Stiftung weiter erforscht werden, teilt das Unternehmen Novartis mit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »