Ärzte Zeitung, 20.06.2011

Psychische Folgen der Neurodermitis halten lang an

BONN (eb). Eine Neurodermitis wirkt sich nicht nur während eines Ekzemschubs auf die Psyche aus, sondern noch Jahre später, hat eine Studie ergeben.

So zeigten sich bei rund 3000 untersuchten Zehnjährigen mit Neurodermitis häufiger Verhaltensauffälligkeiten, Aufmerksamkeitsstörungen und vor allem emotionale Schwierigkeiten als bei Kindern ohne die Hauterkrankung. Das teilt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe mit.

Der Zusammenhang war umso deutlicher, je länger die Erkrankung fortbestand. Doch auch Kinder, die seit mehreren Jahren schubfrei waren, zeigten überdurchschnittlich häufig psychische Auffälligkeiten.

Die Forscher vermuten, dass sich die Folgebeschwerden der Neurodermitis wie Minderwertigkeitsgefühle, Schlafmangel und Konzentrationsprobleme nachhaltig auf das Seelenleben auswirken.

Eine Broschüre gibt es zum Download: www.dha-allergien.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »