Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Akute und chronische Herzinsuffizienz

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 12.01.2005

BUCHTIP

Alles über Herzkrankheiten

Wer im März und November die beiden großen US-amerikanischen Kardiologen-Kongresse besucht, wird in vielen Symposien, Workshops und Poster-Sessions immer wieder auf einen Namen treffen: Eugene Braunwald. Seit vielen Jahren zählt der Kardiologe der Harvard-University in Boston zur Crème de la Crème der Kardiologen in dieser Welt, als Leiter wichtiger Groß-Studien vor allem und damit selbstverständlich als begehrter Referent auf vielen Kongressen.

Aber Braunwald ist mehr als nur Vielreisender in Sachen Kardiologie. Braunwald ist auch Lehrer und Buchautor. Vor einem Vierteljahrhundert ist zum Beispiel die erste Auflage seines Lehrbuches "Heart Disease. A Textbook of Cardiovascular Medicine" erschienen, an dem außer Braunwald selbst viele renommierte US-Kardiologen mitgearbeitet haben.

Jetzt ist die 7. Auflage auf den Markt gekommen, erschienen im Verlag Elsevier Saunders in Philadelphia (in Deutschland Urban & Fischer Verlag).

122 Autoren haben über 2000 Seiten verfaßt

Mehr als 2000 Seiten hat die einbändige Ausgabe des Lehrbuches, von dem es übrigens auch eine zweibändige Ausgabe gibt. Zudem gibt es entsprechend den gedruckten Versionen zwei elektronische Ausgaben. Herausgeber sind, außer Braunwald, Dougles P. Zipes (Indianapolis, Indiana University School of Medicine), Peter Libby (Boston, Harvard Medical School) und Robert O. Bonow (Chicago, Northwestern University Feinberg School of Medicine).

Insgesamt 122 Experten haben als Autoren an dem Lehrbuch mitgewirkt. Die komplette Kardiologie wird präsentiert, von der Epidemiologie kardiovaskulärer Erkrankungen über die Grundlagen der Molekularbiologie bis hin zu den interventionellen Techniken.

Die Autoren haben vorzügliche Arbeit geleistet. Wer sich in der Kardiologie weiterbilden will, wer Anregungen für die eigene klinische oder wissenschaftliche Arbeit sucht, sollte auf dieses Buch nicht verzichten.

Ein Pluspunkt: Viele Tabellen und Abbildungen

Nur am Rande sei erwähnt, daß es sogar Spaß macht, in diesem Buch zu lesen und nachzuschlagen. Nur ein paar wenige Pluspunkte seien hier aufgezählt. Ein Pluspunkt ist etwa die ausführliche Präsentation wichtiger kardiologischer Studien mit Tabellen und oft auch mit Grafiken.

Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen Tabellen (insgesamt 569) und Abbildungen (über 1500). Es gibt kaum eine Seite ohne Tabelle, Grafik oder erläuternder Zeichnung. Und selbstverständlich sind die umfangreichen bibliographischen Angaben ein großer Gewinn für jeden Leser, der sich besonders intensiv mit einem Thema befassen will. (ts)

Zipes, Libby, Bonow und Braunwald (Hrsg.): Braunwald‘s Heart Disease. A Textbook of Cardiovascular Medicine. Elsevier Saunders. 7. Auflage, 2004, Preis: 159 Euro für die einvolumige Ausgabe, 180 Euro für die zweivolumige Ausgabe.

Einvolumige Ausgabe: ISBN 0 7216 0479 X
Zweivolumige Ausgabe: ISBN 0 7216 0509 5

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »