Ärzte Zeitung, 05.08.2005

Kooperation bei Herzforschung

Uniklinik Mainz und Boehringer Ingelheim starten Studie

MAINZ/INGELHEIM (eb). Neue Ansätze in der Prävention und Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Ziel einer klinischen Langzeitstudie, bei der die Uniklinik Mainz und das Unternehmen Boehringer Ingelheim zusammenarbeiten.

Die Studie hat das Akronym PREVENT-it (PRoteomics, GEnomics and Vascular ENdoThelial Dysfunction). In ihr sollen über eine Bio-Datenbank neue Zielmoleküle für eine medikamentöse Behandlung bei Herz-/Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen sowie Biomarker zur Diagnose und Kontrolle identifiziert werden.

Das Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten soll so besser vorhersagbar werden, so daß die Entwicklung neuer Medikamente optimiert wird. Das Unternehmen Boehringer Ingelheim beteiligt sich mit 3,8 Millionen Euro.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »