Ärzte Zeitung, 29.03.2007

Herzerkrankung ist die häufigste Klinikdiagnose

WIESBADEN (dpa). Herzkrankheiten sind der häufigste Grund, warum Patienten in Krankenhäuser eingewiesen werden. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts waren Angina pectoris (316 000 Fälle) und Herzinsuffizienz (307 000) im Jahr 2005 am häufigsten der Anlass für die Aufnahme von Patienten in die stationäre Behandlung, berichtete das Amt gestern in Wiesbaden.

Die Krankenhäuser zählten 2005 etwa 17 Millionen Behandlungsfälle. Auf je 100 000 Einwohner kamen 18 855 Behandlungen - das waren 7,1 Prozent weniger als fünf Jahre zuvor. Männer wurden am häufigsten wegen psychischer Störungen (223000 Fälle) vor allem nach Alkoholmissbrauch behandelt.

Zweithäufigster Grund war Angina pectoris mit 196 000 Fällen, danach folgte Leistenbruch mit 153 000 Fällen. Frauen hatten am häufigsten mit Herzinsuffizienz (166 000 Fälle) zu tun, dann folgten Brustkrebs (153 000 Fälle) und Gallensteine (140 000 Fälle).

Weitere Informationen unter www.destatis.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »