Ärzte Zeitung, 02.05.2011

Initiative Herzbewusst startet "Herztage" in sieben Städten

HAMBURG (eb). Die "Initiative Herzbewusst" veranstaltet in sieben deutschen Städten die "Herzbewusst-Herztage". In Münster, Wolfsburg, Freiburg, Oldenburg, Wiesbaden, Chemnitz und Erfurt erhalten Betroffene und Interessierte die Möglichkeit, sich über eine herzbewusste Lebensgestaltung zu informieren. Start ist am Samstag, den 7. Mai in der Stadthalle Hiltrup in Münster.

Bei den Veranstaltungen erfahren Besucher nicht nur, was Betroffene selbst aktiv beitragen können, sondern erhalten auch Details über lokale Angebote. Die "Initiative Herzbewusst - Leben nach dem Herzinfarkt" ist eine bundesweite Informations- und Aufklärungskampagne des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK) und von AstraZeneca in Kooperation mit der DAK, der Deutschen BKK und AXA.

Erkrankungen des Herzens sind in Deutschland nach wie vor Todesursache Nummer eins. Auch heutzutage überlebt einer von acht Patienten das erste Jahr nach einem Herzinfarkt nicht. Die Initiative setzt sich dafür ein, diese Zahl zu reduzieren, und geht deswegen nun auf Tour.

Auf dem Programm stehen jeweils von 14 bis 18 Uhr Informations- und Beratungsangebote für ein herzbewusstes Leben. Tipps zu herzgesunder Ernährung erhalten Besucher von einer Ernährungsexpertin, Herz-Risiko-Checks und individuelle Gespräche bieten lokal ansässige Kardiologen an. Lokale Hilfsangebote etwa von Herzsportgruppen sollen Kontakt zu anderen Betroffenen herstellen.

Von 15 bis 16 Uhr findet im Rahmen jeder Veranstaltung ein Vortrag von BNK-Kardiologen zum Thema "Leben nach dem Herzinfarkt" statt. Eine Anmeldung dazu ist möglich per E-Mail: herzbewusst@printcc.de - der gewünschte Veranstaltungsort sollte mit angegeben werden.

Weitere Informationen unter: www.herzbewusst.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »