Ärzte Zeitung, 08.07.2014

Entdeckt

Mechanismus bei Gefäßerkrankungen

HAMBURG. Ein Forscherteam unter Leitung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen Mechanismus entdeckt, der maßgeblich an der Entstehung von Arterienverengungen beteiligt ist (Nature 2014; 509: 641-644).

"Nach Gefäßverletzungen kommt es zu einem Entzündungsreiz, der dazu führt, dass die in der Arterienwand ansässigen glatten Muskelzellen vorübergehend in einen Zustand wechseln, der von rascher Zellteilung und verminderter Apoptose geprägt ist", wird Studienleiterin Professor Sonja Schrepfer in einer Mitteilung des UKE zitiert.

Werde die Aktivität des maßgeblichen Proteins unterdrückt, könne die Entwicklung einer Arterienverengung verhindert werden. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »