Ärzte Zeitung, 28.05.2015

Italien

Junge überlebt 40 Minuten unter Wasser

ROM. Ein Junge hat in Italien einen Unfall überlebt, bei dem er mehr als 40 Minuten unter Wasser war. Der 14-Jährige habe sich etwa einem Monat nach dem Vorfall fast vollständig erholt, wie eine Sprecherin des Krankenhauses in Mailand bestätigte.

Demnach war der Junge Michi, der eine deutsche Mutter hat, Ende April bei Mailand mit Freunden in einen Kanal gesprungen und hatte sich unter Wasser verfangen.

Erst nach 43 Minuten konnte er geborgen werden, als er schon einen Herzstillstand hatte. Rettungskräfte versuchten eine Reanimation, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.

 "Michi geht es gut", erklärte der Direktor für Anästhesie und Reanimation am San Raffaele Krankenhaus, Alberto Zangrillo. Lediglich ein Bein hätte unterhalb des Knies amputiert werden müssen.

Die Ärzte hatten den Jungen mit Maschinen am Leben gehalten. Seine kognitive Erholung sei "perfekt", so der Arzt. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »