Ärzte Zeitung online, 14.08.2019

Extreme Hitze

23 Tote durch feuchte Hitze binnen einer Woche in Japan

TOKIO. Extreme Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit haben in Japan binnen einer Woche 23 Menschen das Leben gekostet. Zehntausende mussten in den vergangenen Wochen in Krankenhäuser gebracht werden. Gut die Hälfte der Betroffenen sind 65 Jahre oder älter. 2018 waren in Japan über 100 Menschen an Hitzeschlag gestorben. Mehr als 70.000 Menschen mussten vergangenes Jahr ins Krankenhaus.

Die alljährlich extreme Sommerhitze bereitet auch den Organisatoren der Olympischen Spiele im kommenden Jahr in Tokio Kopfschmerzen. Die Spiele finden vom 24. Juli bis 9. August statt – und damit ausgerechnet in der heißesten Zeit des Jahres.

Am vergangenen Wochenende schlugen die Freiwasserschwimmer bei einem Testlauf Alarm: Die Wassertemperatur in der Bucht von Tokio sei ziemlich heftig gewesen. Der Schwimm-Weltverband FINA sagte eine Überprüfung zu und kündigte an, eine Startzeit bereits sehr früh am Morgen in Erwägung zu ziehen. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Erst erhöhter Blutdruck – später kleineres Gehirn

Eine schlechte Blutdruckeinstellung im mittleren Alter könnte späte Folgen haben: Forscher fanden bei Patienten mit Bluthochdruck Jahrzehnte später häufiger Hirnveränderungen. mehr »

Psychische Leiden häufiger bei dicker Luft

Liegt Depression in der Luft? Es gibt Hinweise, dass eine miese Luftqualität das Risiko für schwere psychische Erkrankungen erhöht. mehr »

PrEP-Kapitel neu im EBM

HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) als Kassenleistung: Nun stehen die erforderlichen EBM-Abrechnungsziffern fest. mehr »