Ärzte Zeitung, 19.02.2007

Studie zum Blutdruck bei Schulkindern

HEIDELBERG (eb). Ob regelmäßige Blutdruckmessungen bei Kindern dazu beitragen können, ein erhöhtes Risiko für frühe Organschäden aufzuspüren, soll jetzt eine Studie klären. Außerdem sollen Normwerte für erhöhten Blutdruck bei Kindern und die Zuverlässigkeit der Messverfahren überprüft werden. Das teilt das Uniklinikum Heidelberg mit.

In den nächsten zwei Jahren werden in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises Blutdruckmessungen bei etwa 10 000 Vorschulkindern vorgenommen. Haben Kinder bereits einen erhöhten Blutdruck, können Atherosklerose und Schäden an Herz oder Nieren auftreten, wenn sie junge Erwachsene sind. Initiator der Studie ist das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Uni Heidelberg.

Topics
Schlagworte
Bluthochdruck (1459)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »