Kardiologie

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Akute und chronische Herzinsuffizienz

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 16.05.2007

Vier Substanzen niedrigdosiert bei Hypertonie

DUBLIN (Rö). Sehr niedrigdosierte Kombination von vier Antihypertensiva aus vier Klassen - damit erreichen wesentlich mehr Patienten ihr Therapieziel als mit einem Blutdrucksenker in normaler Dosierung.

Bei 60 Prozent der Behandelten war in einer Studie die Vierfachtherapie erfolgreich. Mit Monotherapie war das gerade einmal bei 15 bis 45 Prozent der Fall. Das hat Professor John Feely vom St. James Hospital in Dublin in Irland berichtet (Hypertension, 49, 2007, 272).

Der Wissenschaftler hat in die Studie 108 unbehandelte Hypertoniker mit einem Blutdruck von im durchschnittlich 160 zu 95 mmHg aufgenommen. Über einen Zeitraum von vier Wochen erhielt jeweils ein Fünftel entweder 5 mg Amlodipin, 50 mg Atenolol, 2,5 mg Bendroflumethiazid, 50 mg Captopril oder eine Kapsel mit einem Viertel der Dosis von allen diesen Medikamenten.

Die Erfolge waren unterschiedlich: Mit der Senkung des mittleren Blutdrucks um 19 mmHg lag die Kombinationstherapie an der Spitze. Mit Amlodipin und Atenolol wurden 10 mmHg erreicht, mit Bendroflu-methazid 6 mmHg und mit Captopril 11 mmHg. In Deutschland sind derzeit niedrigdosierte Zweierkombis zur Initialtherapie zugelassen.

Lesen Sie dazu auch:
Hypertoniker erreichen Ziel oft nur mit Kombi

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »